⸺Revisionschirugie⸺

Revisionschirugie der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule

Als Revisionschirurgie bezeichnet man eine erneute Operation, um das ursprünglich angestrebte Operationsergebnis zu erzielen. Der häufigste Grund einer Revisionsoperation ist ein unzureichendes ästhetisches und funktionelles Ergebnis nach der Erstoperation oder das Auftreten postoperativer Komplikationen.


⸻ Revisionschirugie

Revisionsoperation bei postoperativen Beschwerden

Daneben gibt es auch Veränderungen wie das Altern, Gewichtsveränderungen oder eine Schwangerschaft, welche das Resultat einer Operation im Laufe der Zeit beeinflussen und einen Revisionseingriff erforderlich machen. Ein Revisionseingriff an der Wirbelsäule kann notwendig werden, wenn sich z.B. Implantate gelockert haben oder die Versteifung von Wirbeln nicht zufriedenstellend verlaufen ist. Das Beschwerdebild hängt von der Grunderkrankung ab und die erfolgreiche Zuordnung von Beschwerden zu den durch CT, MRT oder Röntgen erhaltenen Befunden bedarf der besonderen Erfahrung des behandelnden Arztes.

Konservative Therapie

Meist treten nach einer Operation nur geringfügige Beschwerden auf, die auch ohne operative Behandlung mit konservativen medizinischen Maßnahmen wie Schmerzmitteln und Physiotherapie behandelt werden.

Operative Therapie:
Die Erfahrung des Arztes ist entscheidend

Schwere chirurgische Komplikationen können oft nur durch eine weitere Operation behoben werden. Dabei setzt die Revisionschirurgie die bekannten Techniken aller Bereiche der Wirbelsäulenchirurgie ein. Da der operative Aufwand erhöht ist, sollten solche Eingriffe nur von einem erfahrenen Operateur ausgeführt werden.

FAQ zur Revisionschirurgie

1Was versteht man unter einer Revisionschirurgie?
Eine Revisionschirurgie ist ein zweiter operativer Eingriff, um Komplikationen, anhaltende Symptome oder unbefriedigende Ergebnisse nach einer vorherigen Operation zu beheben.
2Welche konservativen Therapiemöglichkeiten gibt es bei postoperativen Beschwerden?
Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden nach einer Wirbelsäulenoperation kommen konservative Therapien zum Einsatz, wie z. B. Physiotherapie, Physikalische Therapie sowie Schmerzmedikation und Rehabilitation. Gezielte Spritzen mit Entzündungshemmern an den betroffenen Stellen sind bei lokal begrenzten Schmerzen besonders wirksam.
3Wann sollte eine Revisionsoperation in Betracht gezogen werden?
Wann sollte eine Revisionsoperation in Betracht gezogen werden? Die Erfolgsaussichten einer Revisionsoperation hängen stark von der Erfahrung des operierenden Arztes ab. Wenn die Symptome trotz nicht-operativer Behandlung fortbestehen, wird eine Revisionsoperation (Revisionschirurgie) in Betracht gezogen. Dies kann u. a. bei anhaltenden neurologischen Ausfällen, therapieresistenten Schmerzen über sechs bis zwölf Monaten, Problemen mit dem Implantat oder Infektionen der Fall sein.