Von 90 Grad Skoliose zu einem neuen, schmerzfreien Leben

Als ich 2015 zum ersten Mal wegen Rückenschmerzen zum Arzt ging, wurde bei mir eine leichte Skoliose festgestellt. Meine Krümmungen lagen damals jeweils unter 20 Grad, weshalb zunächst Physiotherapie als Behandlungsmethode ausreichen sollte.

Ich war zu diesem Zeitpunkt erst in der zweiten Klasse und obwohl mir erklärt wurde, welche Folgen es haben kann, wenn ich nicht konsequent gegen die Skoliose arbeite, nahm ich die Situation als Kind nicht wirklich ernst und hielt mich nicht immer an die ärztlichen Empfehlungen.

Schon kurze Zeit später war das Tragen eines Korsetts notwendig, später folgte sogar ein Reha-Aufenthalt. Auch wenn diese Maßnahmen zeitweise Verbesserungen brachten, schritt meine Skoliose immer weiter fort, bis schließlich eine Operation die letzte verbleibende Option war.

Im Jahr 2021 verging für mich kein Tag mehr ohne Schmerzen. Seit über zwei Jahren trug ich mein Korsett täglich für 23 Stunden und war dadurch in meinem Alltag stark eingeschränkt. Als die Entscheidung für eine Wirbelsäulenversteifung feststand, stellte sich nur noch die Frage, wo ich mich operieren lassen würde. Da meine Mutter Krankenschwester ist, hatte sie in dem Krankenhaus, in dem sie arbeitet, Kontakt zu einer ehemaligen Mitarbeiterin von Dr. Desai, die ihn uns empfohlen hat.

Als 13-jähriges Mädchen hatte ich natürlich große Angst vor der Operation, doch Dr. Desai und sein Team nahmen sich viel Zeit für meine Eltern und mich. Der Eingriff wurde uns ausführlich erklärt und wir hatten von Anfang an das Gefühl, in sehr kompetenten und erfahrenen Händen zu sein, was uns in unserer Entscheidung nur bestärkte. Mit einem Cobb-Winkel von fast 90 Grad im oberen Bereich und etwa 58 Grad im unteren Bereich war mir klar, dass eine Operation die einzige Möglichkeit für ein Leben ohne Korsett und ohne dauerhafte Schmerzen war.

Im Juni 2021 fand dann die OP statt, bei der fast meine gesamte Wirbelsäule versteift wurde.

Schon direkt nach dem Aufwachen aus der Narkose konnte ich eine Veränderung in meinem Körper spüren. Durch die Aufrichtung meiner Wirbelsäule bin ich ganze 5 Zentimeter „über Nacht“ gewachsen. Die ersten Tage nach der Operation waren sehr anstrengend und schmerzhaft. Selbst das Aufsetzen an die Bettkante oder ein kurzer Spaziergang über den Krankenhausflur kosteten mich viel Kraft. Auch die Heimfahrt nach Bonn war nur mit Pausen möglich. Zuhause setzte sich die Genesung fort. Die Schmerzen wurden von Tag zu Tag weniger und meine Beweglichkeit besser.

Rückblickend würde ich sagen, dass es etwa 1-2 Jahre gedauert hat, bis ich mich vollständig an meine versteifte Wirbelsäule gewöhnt hatte. Die starken Schmerzen waren jedoch schon deutlich früher verschwunden. Heute, fast fünf Jahre nach der Operation, habe ich abgesehen von gelegentlichen Schmerzen durch verspannte Muskeln keine Beschwerden mehr und kann mein Leben nahezu uneingeschränkt genießen. Meine Narbe ist sehr gut verheilt und kaum sichtbar,

Komplikationen hatte ich auch sonst keine. Trotz der schwierigen Phase nach der Operation ist diese Zeit nicht vergleichbar mit den Jahren davor. Ich bin Dr. Desai sehr dankbar und würde mich jederzeit wieder für diesen Eingriff im Sana-Krankenhaus in Köln entscheiden. Besonders beeindruckt bin ich noch heute davon, wie stark Dr. Desai meine ausgeprägte Skoliose korrigieren konnte.

Ich kann daher jedem Skoliose-Patienten, der eine Operation benötigt, Dr. Desai aus voller Überzeugung empfehlen.

Liebe Grüße,

W.W.

Redaktioneller Hinweis

Aus datenschutzrechtlichen Gründen haben wir den Namen der Patientin gekürzt.