Ein neues Leben ohne Rückenschmerz

Von der Verzweiflung zum Triathlon: Mein Weg zum künstlichen Bandscheibenersatz

„So geht es nicht weiter, Frau M. – ich überweise Sie an einen geschätzten Kollegen nach Köln, der sich Ihren Rücken genau ansehen soll.“ Mit diesem Satz meines Orthopäden begann ein neues Kapitel meiner langen Leidensgeschichte.

Zu diesem Zeitpunkt war ich 45 Jahre alt und blickte bereits auf zwei Bandscheibenoperationen sowie unzählige konservative Therapieversuche zurück. Von Physiotherapie, Spritzenkuren und Akupunktur über Schmerztherapie und Rückenschule bis hin zu Reha-Sport und alternativen Heilmethoden hatte ich alles ausgeschöpft. Seit meinem ersten Bandscheibenvorfall mit 29 Jahren waren 16 Jahre vergangen – Jahre, die von chronischen Schmerzen geprägt waren.

Jeden Morgen stand ich mit Schmerzen auf, jeden Abend ging ich mit ihnen zu Bett. Ich fühlte mich ausgelaugt und hoffnungslos. Doch das änderte sich, als ich die Wirbelsäulensprechstunde bei Dr. Biren Desai besuchte.

Vertrauen durch Empathie und Kompetenz

Der erste Kontakt war ein Schlüsselmoment. Dr. Desai nahm sich Zeit, hörte aufmerksam zu und begegnete mir mit einem tiefen Verständnis, das ich in dieser Form selten erlebt hatte. Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich das Gefühl, wirklich gehört zu werden.

Nachdem eine initiale periradikuläre Therapie (PRT) – eine gezielte Injektion an die Nervenwurzel – nicht den gewünschten langfristigen Erfolg brachte, besprachen wir die Option eines künstlichen Bandscheibenersatzes. Dr. Desai erklärte mir die Möglichkeiten mit einer Geduld und Ruhe, die mir meine sichtbare Angst nahm. Er zeichnete mir sogar den Ablauf der Operation auf ein Blatt Papier – eine Skizze, die ich als Symbol für meine neue Perspektive bis heute aufbewahrt habe.

Besonders in Erinnerung blieb mir sein Humor. Als wir mein MRT betrachteten und ich anmerkte, dass Bandscheiben doch eigentlich von Bewegung und Wasser leben, entgegnete er trocken: „Ja, Frau M. – wenn man denn noch welche hätte.“ Wir lachten gemeinsam über das Bild, das kaum noch Bandscheibengewebe zeigte. Diese Mischung aus fachlicher Exzellenz und menschlicher Nahbarkeit schuf das Vertrauen, das ich für die Entscheidung zur Operation brauchte.

Die Operation und der Weg zurück ins Leben

Im März 2016 war es so weit: Mir wurden zwei künstliche Bandscheiben in den Segmenten L4/L5 und L5/S1 eingesetzt. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen. Dr. Desai hielt sein Versprechen und informierte meine Angehörigen unmittelbar nach der OP über den guten Verlauf. Bereits nach fünf Tagen konnte ich das Krankenhaus verlassen.

Was danach folgte, grenzt für mich bis heute an ein Wunder. Der Heilungsprozess verlief reibungslos, unterstützt durch eine hervorragende Nachbetreuung. Nur sechs Monate nach dem Eingriff hielt ich die Urkunde meines ersten Triathlons in den Händen. Ich schickte Dr. Desai ein Foto – als Beweis dafür, was durch seine Arbeit wieder möglich geworden ist.

Neun Jahre Schmerzfreiheit

Heute, neun Jahre nach der Operation, führe ich ein aktives und schmerzfreies Leben. Ich mache Kraftsport, laufe, schwimme, spiele Squash und unternehme Rucksackreisen. Alles, was jahrelang undenkbar war, gehört heute wieder zu meinem Alltag.

Ich verdanke Dr. Desai und seinem Team ein Stück Lebensqualität, das ich längst verloren geglaubt hatte. Diese Entscheidung war der Wendepunkt, der mir mein Leben zurückgegeben hat.

Redaktioneller Hinweis

Bitte beachten Sie, dass der Erfolg einer Operation von individuellen körperlichen Voraussetzungen abhängt. Ein künstlicher Bandscheibenersatz ist eine hochspezialisierte Option, deren Eignung im Einzelfall durch Fachärzte geprüft werden muss.